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50 Jahre Panoramschule

Hervorragende pädagogische Arbeit in einem Kleinod

Die Wiesenbacher Panoramaschule feierte ihr 50-jähriges Bestehen mit einer großen Geburtstagsfete und enorm vielen Gästen

Mit einem wahrhaft rauschenden Jubiläumsfest feierten die Schulleitung, das Kollegium und die Schüler- und Elternschaft der Panoramaschule gemeinsam mit vielen einstigen Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie vielen weiteren Gästen das 50-jährige Bestehen dieser Bildungseinrichtung in der Panoramastraße.

Zum Auftakt begrüßt wurde die große Gästeschar von den famos musizierenden Buben und Mädchen der Orff-AG und dem vortrefflich singenden Schulchor. Nach diesem, so Rektor Gerd Koch, „wunderschönen Anfang“ bedankte er sich bei allen, die nun gekommen seien, um ihre enge Verbundenheit zur Schule zu dokumentieren.

In seinem Dankesreigen besonders hervor hob er die Eltern, die im Vorfeld der Feier Hervorragendes geleistet hätten und die Schule auch ansonsten in vorbildlicher Weise unterstützten, die anderen Helfer inklusive des Gemeindebauhofes und der mitmachenden Vereine sowie seine Kolleginnen. Eine von diesen hat laut Gerd Koch eigentlich 8,5 Wochenstunden zu leisten.

Doch er habe das Gefühl, dass diese Kollegin und auch die anderen Kolleginnen in letzter Zeit 85 Wochenstunden absolviert hätten. Nicht außen vor lassen wollte der Schulleiter überdies, dass die Panoramaschule aus seiner Sicht sehr gut aufgestellt und bestens in die Gemeinde integriert sei und vor Ort hohe Anerkennung und hohes Ansinnen genieße.

Grundvoraussetzungen hierfür seien ein „wunderbares, fast unendlich engagiertes Kollegium“, intakte Sozialbeziehungen, die nichts mit einer „Schönwetterschule“ zu tun hätten, ausgezeichnete Arbeitsbedingungen und eine Gemeinde, die „total viel für die Panoramaschule“ getan habe, inklusive der Errichtung des Pausenhofes und die Schulhaussanierung.

Zu den Kindern merkte er an, dass „wir in Wiesenbach noch Kinder unterrichten können, die vom Elternhaus Werte, Normen und Regeln vermittelt bekommen“. Hierzu passte der Hinweis von Bürgermeister Eric Grabenbauer, wonach die Schule „jetzt und in Zukunft optimale Voraussetzungen für Unterricht schaffen, Normen und Werte ausbilden und einfordern muss“.

Dass an der Panoramaschule „hervorragende pädagogische Arbeit geleistet“ werde, sei deshalb wichtig, weil diese „an die gesellschaftlichen und vor allem die sozialen und familiären Lebensbedingungen unserer Kinder“ anknüpfe. Daher stehe außer Frage, dass die „sich daraus ergebenden Aufgaben eine hohe Qualität der Grundschule“ erforderten.

Petra Wohlfahrt vom Staatlichen Schulamt Mannheim nannte die Panoramaschule in ihrem Grußwort ein „Kleinod und einen Lebens- und Lernraum für Generationen“, in dem „Werte vermittelt wurden und werden“. Aber auch in allen weiteren Gratulationsansprachen klang immer wieder durch, was Katharina Kolata namens des Elternbeirates so auf den Punkt brachte: „Wir sind sehr glücklich, wie die Schule im Moment ist“.

Text und Bilder mit freundlicher Genehmigung von Werner Popanda

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